Schmerztherapien

Schmerztherapien bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

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R.S., 15.11.2014

Der PK metastasiert üblicherweise zuerst in die Lymphknoten und dann in die Knochen. Wenn Knochenmetastasen sich ausdehnen und Schmerzen einsetzen, ist es für die einen überhaupt der erste Zeitpunkt, an dem auf der Suche nach den Schmerzursachen ein Prostatakarzinom entdeckt wird, für die anderen nach einem langen Kampf ohne Symptome der Beginn eines neuen Kampf-Abschnittes, für die dritten ist es der Anfang vom Ende, weil sich die Knochen-Metastasierung nicht mehr aufhalten lässt. Schmerzen können allerdings auch die Folge therapeutischer Eingriffe sein und als nicht gewollte "Nebenwirkung" vorübergehend; aber auch in diesem Fall kann es wichtig sein, die adäquate fachliche Einstellung der Schmerzmittel zu organiseren.

Auch diese Seite entstand aus dem Selbsthilfe-Alltag aufgrund der dringenden Fragen von Betroffenen. Sich schnell zurechtzufinden in den Möglichkeiten von Schmerztherapie, auch vor Ort, soll diese Seite erleichtern.

"Krebsschmerzen erfolgreich behandeln" - aus der blauen Reihe der Krebshilfe.

Von der AKDAE / Arzneimittel-Kommission der deutschen Ärzteschaft gibt es diesen 3-seitigen Überblick über die Behandlung von Tumorschmerzen.

Diesem liegt das WHO-Stufenschema Schmerz zugrunde, auch hier in einer Darstellung von Oberarzt Dr. Rief mit Folien ( 15 Seiten ) unterlegt.

Von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) gibt es hier eine 156-seitige Broschüre zum Tumorschmerz. Auf der DGS-Seite findet sich auch ein Überblick über Schmerzzentren in Deutschland, hier kann man als Betroffener "sein" Schmerzzentrum finden.

Allerdings gibt es noch mehr für Schmerztherapie qualifizierte Ärzte: Man kann über über die Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in die Suchmasken der einzelnen Bundesländer gehen (über "Regionale Arztauskunft-Dienste der Kassenärztlichen Vereinigungen") und dort die Zusatz-Bezeichung "spezielle Schmerztherapie" eingeben: Dies ist ein Weiterbildungs-Titel (die Weiterbildung dauert 1 Jahr), der in Deutschland seit 1996 eingeführt ist.