Bewegungsprogramm

3 Std. anstrengende Bewegung pro Woche

hilft ungemein: Schon im Mai 2005 veröffentlichten Giovannucci et al. in einer prospektiven Studie mit einem 14-jährigen follow-up, dass die Mortalität gerade bei metastasiertem, aggressiven Prostatakrebs durch ein gezieltes bewegungsprogramm stark reduziert werden kann:

"A Prospective Study of Physical Acitvity and Incident and Fatal Prostate Cancer"

Diese Veröffentlichung bezieht sich auf Daten der 'Health Professionals Follow-Up Study', eine der grössten epidemiologischen Studien, die weltweit laufen (bereits seit 1986).

Mehr als 4,8 km pro Std. sollten es schon sein

Im Jahre 2011 haben Kenfield et al. Daten der 'Health Professionals Follow-Up Study' erneut bzgl. "Physical Acitvity and Survival After Prostate Cancer Diagnosis" ausgewertet:

"Multivariable-adjusted hazard ratios for (A) all-cause mortality and (B) prostate cancer mortality according to categories of walking duration and pace after prostate cancer diagnosis. An easy pace is less than 2 mile per hour (MPH), a normal pace is 2 to 2.9 MPH, and brisk pace is >= 3 MPH."

Bedeutet: Es lohnt sich mehr, wenn man 'stramm' marschiert, 3 Meilen pro Stunde sind 4,8 km. Wer nur 2 oder 3 km vor sich hin schlendert, tut sich zwar auch was Gutes an, aber es ist viel mehr drin, wenn man es schafft, schneller zu gehen.