Saftkur gegen Krebs?

Können Obst- und Gemüsesäfte gegen Krebs hilfreich sein?

Die Antwort (meine Antwort) ist ja, allerdings muss man wissen, welche Gemüsesäfte sich eignen und welche nicht.

Hier ein Auszug aus einem Vortrag von Dr. Ionescu, im Oktober 2014 in Würzburg gehalten:

"Viele haben gehört von der Gerson-Therapie, in den 40ger und 50ger Jahren, Max Gerson. Dr. Gerson in den Vereinigten Staaten hat erhebliche Verbesserungen … er hat sogar ein Buch mit 50 Krebs-Patienten, perfekt dokumentiert, wo er Säfte angeboten hat, nichts anderes als Säfte, wie die heutigen Smoothies. Aber, er hat auch Patienten, wo die Therapie nicht angeschlagen hat. Er wusste nicht warum. Und seine Tochter, mit der ich zweimal gesprochen habe in den Vereinigten Staaten, hat bestätigt: Es gab auch Fälle, die nicht 'geantwortet' haben. Was war es, das Gerson nicht wusste, wenn er diese Mischungen angeboten hat, dieser Säfte, Gemüsesäfte? Er wusste nicht – und konnte damals nicht messen: Das Redox-Potential dieser Säfte. Denn es gibt Säfte mit pro-oxidativem Potential und es gibt Säfte mit reduktivem Potential, die keineswegs geeignet sind für eine Tumorbehandlung.

Z.B. wenn wir frisch gepressten Karottensaft über eine Blutprobe geben, können Sie messen, dass sich das Redox-Potential des Blutes pro-oxidativ bewegt, erheblich, von -128 zu -111."

"Dagegen: Ein Glas Rote-Beete-Saft bringt das Redox-Potential unerwünscht nach unten. Weil die Rote Beete – also hier ist der Basal-Wert, und hier geht’s pro-reduktiv nach unten, nach 1 l Rote-Beete-Saft – und es gibt Leute, die trinken 2 l pro Tag, aber wir haben hier nur ein typisches Beispiel – es geht nach unten. Warum ist das nicht so günstig. Weil Krebszellen zunächst eine pro-oxidative Therapie brauchen und zweitens weil die Rote Beete, der Rote-Beete-Saft sehr zuckerreich ist. Rote Beete – Zucker! Deshalb ist diese Sache, die Gerson häufig beigemischt hat, nicht gerade günstig für eine Therapie."

 

"Grapefruit-Saft: Ein fabelhaftes Wunder der Natur für Krebspatienten! Wir haben Leukämie-Patienten, die enorm profitiert haben bei Kuren mit Grapefruit-Saft. Enorm profitiert haben, unglaublich. Schauen Sie, welche Verschiebung dieser Grapefruit-Saft bringt, von -93 auf -68, wie die teuerste Hyperthermie! 700 ml, also 2 Gläser Grapefruit-Saft. Also dies sind Dinge, die zu denken geben und tatsächlich erklären, warum Gerson doch nicht bei so vielen Fälle Recht gehabt hat und richtig behandelt hat."