Lutetium-177

Lutetium-177 PSMA

Diese Patienteninformation zur Strahlenbehandlung mit Lutetium-177 haben wir von der Klinik Bad Berka, Prof. Baum, erhalten und veröffentlichen sie hier.

Patienteninformation zur RLT (Radio-Liganden-Therapie) von therapierefraktären, d.h. auf Hormontherapie nicht mehr ansprechenden, metastasierten Prostatakarzinomen mit Lutetium-177 PSMA

1. Welche Tumoren können behandelt werden?
Es können alle Tumore/Metastasen behandelt werden, die PSMA (Prostata-Spezifisches Membran-Antigen) auf der Oberfläche der Krebszelle aufweisen. Festgestellt wird diese PSMA-Expression durch die
Gallium-68 PSMA-PET/CT eine notwendige Voruntersuchung, die in einer nuklearmedizinischen Untersuchungseinrichtung (in einer Praxis oder Klinik) erfolgt. Durch die PET/CT ist es möglich, die Zahl der Andockstellen für die nachfolgende Therapie auf den Tumorzellen/Metastasen anhand sogenannter Uptake-Werte (SUV) genau zu bestimmen und damit vorherzusagen, ob eine RLT überhaupt sinnvoll ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Erfolg erzielt werden kann (THERANOSTIK-Prinzip, „behandelt wird, was vorher sichtbar gemacht wurde“).

... hier die gesamte Information als pdf

Eine Zusammenstellung aller Kliniken, die eine PSMA-Diagnostik anbieten und evtl. auch eine darauf basierende Strahlentherapie, ist hier auf einer KISP-Seite von Ralf-Rainer Damm erstellt worden.